Inhalt vs. KI

Jeder nutzt KI, für Skripte, Zusammenfassungen, Prozessoptimierung, Texte, etc. Aber sollten wir KI wirklich für alles nutzen? Beim LinkedIn Beitrag Nummer 37, der offensichtlich mit so wenig Aufwand wie möglich verfasst wurde und von Bindestrichen übersäht ist, kommt bei mir ein müdes Gähnen auf.
Schon im November 2024 hat die Anzahl der KI-generierten Texte im Internet die von Menschen geschriebenen überschritten. (Studie des Unternehmens Graphite https://graphite.io)
Selbst in Zeitungsartikeln war schon der Satz zu finden ‘Wenn du eine knackige, kürzere Version davon willst, sag einfach Bescheid.’ So oder so ähnlich, ich paraphrasiere, weil ich das in der vertrauenswürdigsten Quelle des Internets gesehen habe: einem short-form Video.

Selbstverständlich sage ich nicht, dass wir uns dieses Tool nicht zu Nutze machen sollten. Den Video-Call von einer KI zusammenfassen zu lassen, hat mir sicher schon einige Arbeitsstunden erspart. Aber bei Inhalten wünsche ich mir doch den Ansatz eines eigenen Gedankens und eigener Ausführung.

Und dann denke ich noch an den Ansatz, den ich, ebenfalls in einem hochformatigen Kurzvideo, von dem Comedian Till Reiners gesehen habe: Warum lassen wir die KI die kreativen Jobs machen, die den Menschen auch noch Freude bereiten und nicht solche, die das eben nicht tun? Es ist doch schlussendlich sinniger, die KI zum Beispiel in der Mustererkennung in der Krebsforschung einzusetzen, als sie dahin zu optimieren, dass sie noch besser Kunststile von echten Menschen und irgendwann nur noch sich selbst klaut.

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Wenn Du das machst, gehst Du Dein Social Media komplett falsch an.

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Blog-Start: Blick hinter die Kulissen