Warum ich mein Nebengewerbe nicht mehr nebenbei machen will.
Mein Nebengewerbe besteht seit Juli 2022. Zu dem Zeitpunkt war ich in den letzten aktiven Zügen meines dualen Studiums. Mir war klar, dass ich neue Wege gehen und mir zeitgleich das Arbeiten an Workshops und Onlinemarketing-Kampagnen erhalten möchte. Also habe ich mein Gewerbe angemeldet, nach meiner Anstellungszeit noch Projekte für meinen Arbeitgeber aus dem Studium übernommen sowie eigene gestartet.
Noch war ich allerdings nicht bereit, alles auf diese Karte zu setzen. Ich wollte den Vollzeit-Angestellten-Job, das erste Mal richtig Geld verdienen und Sicherheit und bin über Umwege im Sales gelandet.
Die meiste Zeit ist mein Nebengewerbe währenddessen auf der Strecke liegen geblieben. Ich habe meine (Business-)Energie zu 100% auf mein Angestelltenverhältnis fokussiert und ich war gut, schnell bei der nächsten Titeln.
Klingt per se nicht schlecht oder? War nur eben nicht meins. Meins im Sinne von mein eigenes. Es war ein Job, klassischerweise mit Leitplanken und Vorstellungen von oben, die ich so umzusetzen hatte. Was an Entfaltung möglich war, habe ich mitgenommen und doch ist es nur logisch, dass das niemals mit der Selbstständigkeit mithalten kann.
Während ich 2022/ 23 noch nicht bereit war, diesen Schritt zu gehen, bin ich es jetzt. Ich habe die Erfahrung mitgenommen, ich weiß, was mir eine Anstellung geben kann und was eben alles nicht. Ich habe einfach richtig Bock.
Außerdem will ich bloß nicht irgendwann mal sagen müssen: Ach, hätte ich mich doch nur getraut.